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Kaschierter Versuch Geld einzutreiben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wäli   
Dienstag, den 05. Juli 2016 um 18:41 Uhr

Die Ausführungen der Herren Michel und Hürlimann lassen aufhorchen. Zitat des Zuger Volkswirtschaftsdirektors: „Mobility Pricing kann zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur beitragen (……) Wenn viel gefahren wird gibt es mehr Geld….   Die beiden entlarven gleich selbst, welche Motivation sie zur Unterstützung dieser unsäglichen Art der Verkehrsbesteuerung antreibt: Pure Geldgier! Nebenbei: Bezahlen soll der geplante Versuch natürlich der Bund.

 

Ich selbst pendle seit bald  30 Jahren täglich in den Kanton Zug. Nicht weil mir Auto fahren besonders Spass macht, sondern, weil Zug sich vor allem mit unbezahlbarem Wohnraum und hohen Lebenshaltungskosten in Szene setzt. Ein Umzug kommt nur schon deshalb nicht in Frage. Kommt dazu, dass die wenigsten Betriebe im Kanton Zug flexibel genug sind, die Arbeitszeitmodelle ihrer Mitarbeiter entsprechend zu optimieren. Es ist zu erwarten, dass das eigentliche Ziel der Steuer, nämlich die Verlagerung des Verkehrs auf Randzeiten, nicht erreicht werden kann. Der Pendleranteil im Kanton Zug ist hoch. Fazit: Gependelt wird trotz Steuer zur selben Zeit wie heute und die Verkehrsinfrastruktur bleibt überlastet. Unterschied: Zug wird derweil Millionen scheffeln, auf Kosten der Pendler.

Seit der FABI installiert wurde, hat man den Pendler als Milchkuh entdeckt: Erst werden die Fahrkostenabzüge auf Bundesebene reduziert, inzwischen ziehen die meisten Kantone nach und nun versucht man uns eine Mobilitätssteuer aufzuzwingen. Die arbeitende Bevölkerung wird mit dauernd neuen Steuern bestraft, während dessen die Polit-Elite schon fast paranoid versucht auf immer perfidere Art und Weise Geldquellen zu erschliessen! Statt Humbug wie Mobilitätssteuern einzuführen, wäre der Kanton Zug besser beraten, zu den viele Ameisen zu schauen, welche ihm den (noch immer sehr hohen) Wohlstand gebracht haben. Sollte sich das Blatt eines Tages wenden und der Kanton Zug zur Steuerhölle werden, dann werden auch die hochgelobten Standortvorteile verschwinden. Was das heisst, sollte man dem Zuger Volkswirtschaftsdirektor wohl nicht erklären müssen.

Nidwaldner Zeitung, 5.7.2016

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. Juni 2017 um 19:07 Uhr
 

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