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Neuseeland Woche 4 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wäli   
Samstag, den 19. Februar 2011 um 09:01 Uhr

Ikamatua, 19. Februar, wechselhaft 22°

ALARM! Sonntag morgen, 7 Uhr früh Sirenenalarm in Queenstown. Ich stand im Bett. Ich habe dann mal das Radio eingeschaltet, es wurden aber keine Meldungen über Hochwasser oder Erbeben gesendet. Im Wissen, dass man mich im Hotel sicher bei Gefahr aus dem Zimmer holen würde, habe ich mich nochmals umgedreht und ein Stündchen Schlaf angehängt.
Später hat sich dann herausgestellt, dass bei Feueralarm jeweils im Städtchen der allgemeine Alarm via Sirene verbreitet wird.

Es war die Abreise geplant und ich hatte eine ziemliche Strecke zu fahren. So bin ich also erst zur Tankstelle gefahren, habe Benzin und zu trinken für mich aufgefüllt und brach nach Wanaka auf. Wanaka ist ein kleines, aber wachsendes Städtchen, an einem See gelegen. An der schön gestalteten Uferpromenade bin ich ein wenig spazieren gegangen und habe mir einen Kaffee mit Schokomuffin genehmigt. Anschliessend fuhr ich zur einzigen grösseren Attraktion, dem PuzzlingWorld.
In diesem kleinen Themenpark gab´s alles zum Thema Illusionen und Verwirrspiele zu sehen. Im Irrgarten war ich fast 45 Minuten gefangen! Man konnte auch Hologramme und optische Täuschungen betrachten, bei denen es einem fast trümmlig wurde.
Zwei Seen entlang fuhr ich danach über den Pass an die Westküste Richtung Haas. Nach etwa 70 km wurde die Wettersituation immer düsterer und es begann zu regnen. Vorerst. Kurz darauf schüttete es wie aus Kübeln! Es war herrlich, im dichten Regen durch den tropischen Regenwald zu fahren. Dass Wasser lief in Bächen von den Felsen und die Flüsse waren am überlaufen. Meine Fahrt ging bis nach Fox Glaciers.

Andern Tags war es wieder freundlicher. Die Berghänge waren noch etwas neblig. Zum Frühstück begab ich mich zum Lake Mathesen. Der Spaziergang durch den Regenwald rund um den See hat mich so richtig gut erfrischt. Ich begann dann meine Gletscher-Tour.
Erst besuchte ich den Fox Glacier. Auf dem Weg dorthin las ich einen amerikanischen Touristen auf, welchem das Benzin ausgegangen war. Nachdem ich diesen bei seinem Auto abgesetzt hatte, schaffte ich es doch noch zum Gletscher. Dieser ist gut durch einen kleinen Spaziergang erreichbar. Am Aussichtspunkt hatte ich bereits wieder Sonne und man konnte den Gletscher in voller Länge sehen. Bemerkenswert ist, dass dieser am tiefsten Punkt nur 270 m über Meer liegt.
Anschliessend fuhr ich zum Franz-Josef Galcier (benannt nach Fanz Josef dem 1. von Österreich). Dieser lag teilweise noch im Nebel. Dort kann man allerdings bis auf etwa 100 m an das Eis heran. Das ist schon imposant!

Übernachtet habe ich an diesem Abend in Hokitika. Das ist ein kleines Städtchen am Meer südlich von Greymouth. Es lebt heute vor allem vom Tourismus, früher war es der Goldrausch, der den Ort zur Stadt werden liess.
Am Dienstag habe ich die Region um Greymouth besucht. Erst war ich im Retro-Goldgräberstädtchen Shantytown, anschliessend habe ich in Greymouth die Monteith´s Brauerei besichtigt. Danach machte ich mich auf den Weg zu Stefan.

Am Abend bin ich um 6 Uhr, wie versprochen, bei ihm vorgefahren. Da war schon ordentlich was los! Es war bereits Besuch aus Gstaad da und die Beiden sassen zusammen mit Rodney und Stefan beim Bierchen.
Am Tag darauf wurde erst mal gearbeitet. Die Dredge musste aus dem Wasser, sie sollte umplatziert werden. Während Stefan und ich diese auf den Anhänger verluden, hat das Gstaader Päärchen noch einwenig den Fluss geschaufelt. Am Mittag sind wir dann nach Reefton gefahren und haben uns noch etwas über die touristischen Möglichkeiten informiert. Gegen Abend genossen Stefan und ich noch ein erfrischendes Bad im Upper Gray River.
Am Donnerstag hat mich Stefan auf einer Wanderung zum Lake Daniels geführt. Der heisse Sommertag war beim gehen im dichten Wald ganz angenehm. Der See ist rundherum mit Wald zugewachsen. Nach einem Sonnenbad am Ufer sind wir wieder zum Auto und nach Ikamatua zurück gefahren. Noch am selben Abend konnten wir die Dredge wassern, was uns ermöglichte am nächsten Morgen sofort mit der Arbeit im Fluss zu beginnen. Nachtessen gab´s im Pub von Mawheraiti. Einmal in der Woche wird dort gekocht. Im Sääli haben wir ein hervorragendes Diner genossen.
Zeitig am anderen Morgen ging´s dann los. Erst haben wir die Dredge fertig zusammengebaut, dann begann Stefan mit prospektieren. Währenddessen habe ich mit der Pfanne den Uferbereich unsicher gemacht. Es galt eine Stelle zu finden, an der ich am andern Tag die Schleuse setzen konnte.Noch etwas gezeichnet vom gestrigen harten Tag habe ich heute den ganzen Tag Gold gewaschen. Ich kann Euch sagen, das ist Knochenarbeit. Immerhin hatte ich das Glück etwas zu finden (Auch wenn ich Stefans Fluss nicht gerade ausgeraubt habe!)

Zu guter Letzt noch dies: Sandfly´s sind in den letzten zwei Tagen mein ständiger Begleiter geworden. Die hochgelobten neuseeländischen Mückenmittel haben dann allerdings ihr Versprechen nicht gehalten. Nach ein paar Bierchen werden aber diese Fliegenbisse auch wieder erträglich! 

Die Bilder findet Ihr wie üblich hier: Link zum Fotospot.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. Februar 2011 um 10:42 Uhr
 

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