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Krankenkassenwesen steckt im Sumpf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wäli   
Sonntag, den 14. September 2008 um 00:00 Uhr

wäli   Das Stadtparlament hat vor etwa 5 Jahren die Verselbständigung der Xundheit lanciert. Die damals der ÖKK „zugehörende“ Kasse wurde aus diesem Verbund losgelöst. Uns Kunden hat man diese tolle Lösung grossartig verkündet, sei sie doch nur mit Vorteilen verbunden.

Wahrscheinlich hat man damals gehofft als kleine, schlanke, sympathische Kasse, deren Name Programm ist (zumindest wurde so geworben), den harten Überlebenskampf in diesem Business besser zu bestehen. Das Fazit nach fünf Jahren: Meine Prämie ist um 38 % (!) gestiegen und die Kasse steht offenbar vor einem Scherbenhaufen. Dass die Geschäftsleitung der Xundheit (allen voran der Chef, der immer noch glaubt die Zukunft erfolgreich meistern zu können) offenbar mit sich zufrieden ist, lässt aufhorchen und stimmt mich als Kunden ausserordentlich zuversichtlich!

Nur, liebe Leser, dass die Führungsequipe der Kasse keinen Erfolg hatte ist eine Sache. Dass jetzt aber die politische Instanz, welche für den ganzen Schlamassel verantwortlich ist, sich nicht fähig zeigt eine tragbare Lösung zu finden und Verantwortung zu übernehmen, eine andere. Die Diskussionen der letzten Wochen rund um den Verkauf der Kasse zeigen und wie handlungsunfähig offensichtlich das Stadtparlament ist. Fadenscheinigere Gründe hätte man ja nicht nennen können: Nischenplayer  gibt es in diesem Markt keine mehr, das lässt er nämlich gar nicht zu (mit Ausnahme der von den Marktleadern lancierten Billigkassen) und über den Verkaufspreis zu diskutieren ist spätestens dann müssig, wenn die Kasse selbst für einen Franken niemand mehr haben will. Die dilettantische Art und Weise, mit welcher die politischen Verantwortlichen handeln, gipfelt der Absage an die Concordia die Kasse übernehmen zu können.

Die nächste Prämienrunde ist bereits voll am laufen und die Xundheit-Kunden werden sich bei Bekanntgabe der Erhöhungen mit Sicherheit erneut die Augen reiben!

Es wird Zeit, dass das Stadtparlament zu seinen Fehlern steht und endlich aufhört das Problem vor sich her zu schieben. Man kann nicht warten, bis es sich von selbst löst! Für die Kunden der Kasse ist die ganze Situation unverständlich und zeigt leider einmal mehr auf, in welchen Sumpf unser Krankenkassenwesen steckt. Man könnte sich direkt wünschen die Abstimmung zur Einheitskasse wäre erfolgreich gewesen!

-> Neue Nidwaldner Zeitung, 14. September 2008

 

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